Wir sind vorgestern in Sydney angekommen, wo unser Roadtrip durch Aussie endet und der wirklich spannende Teil der Reise erst beginnt.
Heute haben wir den Wagen abgeben und zum glück lief alles glatt, denn einen kleinen ausrutscher hatte es gegeben. Mir ist im Namadgi National Park, kurz vor Canberra, beim wenden das Lenkrad aus der Hand gerutscht und da habe ich einen Holzpfeiler mit dem Blinker getroffen. Nur ein kleiner Blechschaden, der versichert ist.
Zum glück hab ich die Selbstbeteiligung doch auch noch versichert, so das ich nur eine Administration Fee bezahlen muss. Auch immerhin 75$...
Aber sonst, toy toy toy, Reifen und Scheiben heil (die kann man nicht versichern) und auch sonst sind wir sehr gut überall durchgekommen, auch wenn einige Straßen und Abwege echt schwierig waren und ich zwischendurch ein wenig Angst um die Achsen, Federn und Ölwanne hatte.
Es war ein sehr sehr geiler Trip, den ich so nur weiterempfehlen kann!
Einfach mal mit ordentlich zeit und ohne Plan ein Roadtrip irgendwohin machen.
Wenn nix geplant ist, ist alles möglich und so kommen die besten Geschichten zustande und man trifft die Interressantesten Leute!
Wer mich kennt, wird wahrscheinlich nicht überrascht sein, das ich mich in Nationalparks, abseits der Menschenmengen, am wohlsten gefühlt habe.
So waren mir die eher kleinen, unbekannteren Sehenswürdigkeiten wesentlich lieber als die berühmten großen mit Shuttlebussen und Carparks, Reisebussen voll mit Fotogierigen und rücksichtslosen.
Allein über die Gepflegenheiten von Touris an schönen und bekannten Orten könnte ich schon wieder ganze Romane schreiben, allerdings wohl eher keine Liebesgeschichten...
Von daher fand ich den kleinen Grampians National Park, am Anfang der Reise wohl am entspanntesten, da den wohl weniger Leute kennen.
Ganz im Gegensatz zu den berühmten Blue Mountains, die unglaublich schön sind, allerdings leider zu dicht an Sydney, sodass es WIRKLICH voll mit bekloppten war (und es ist ja immernoch Winter).
Zum glück ist Australien nicht dass kleinste Land und so gibt es immer noch genügend Orte fernab des Massentourismuss, die mindestens so sehenswert sind (wenn, durch weniger Menschen, nicht noch mehr) man muss sich nur ein wenig links und rechts der Hauptrouten halten und alle Wege, egal wie schlecht, ausprobieren!
Ich bin auf jedenfall jetzt schon froh das ich diesen Trip mache und bin sehr gespannt was noch alles passieren wird...
Drei Tage Sydney habe ich jetzt noch, bevor es heisst "auf nach Under-Downunder"
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