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Samstag, 16. Mai 2015

In 40 Tagen um die halbe Welt

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Neuseeland zu verlassen war seltsam, ich war wiedereinmal völlig unvorbereitet, dadurch ein wenig im Stress und somit habe ich erst ein paar Tage später wirklich realisiert das es vorbei ist.
Noch ein paar Worte zu meinem letzten Monat in NZ:
Nachdem ich Lanyon und Mark auf einer Apfelplantage, auf der Südinsel zurückgelassen habe, um ein wenig alleine zu reisen (und einfach mal auf das schlecht bezahlte arbeiten zu verzichten), habe ich mich auf den Weg in den Norden gemacht.
In Nelson noch schnell einen open stage Abend mitgenommen, der allerdings nicht so gut war, da nur oldierock gespielt wurde und erwartet wurde das man die songs kennt und kann.
In der "coolest little capitol" Wellington habe ich Yury wiedergetroffen und die Hauptstadt erkundet.
Das Te Papa, das National Museum, war unglaublich und wir waren Acht Stunden beschäftigt und nicht eine Minute gelangweilt, eher hätten wir noch einen zweiten Tag dort verbringen können.
Ein paar Tage Stadt ist dann wieder genug für mich und so habe ich mir alleine mit Homy auf Nebenstraßen dem Südosten der Insel angeschaut.
Von Wunderbaren Stränden, zu einsamen Flüssen, dem Südlichstem punkt der Nordinsel und dem Ort mit dem längstem Namen der Welt, aufwärts gen Rotorua, wo ich im Maori Kulturzentrum te Puia fragen wollte, ob es möglich wäre en Praktikum im traditionellen Schnitzen zu machen.
Das war es natürlich nicht, da die Carvingshool te Puia eine Elite Schule für nur fünf Maoristämmige pro Jahr ist, allerdings wurde ich herzlich empfangen, durfte hinter die Absperrung um einen näheren blick zu bekommen, habe alle meine Fragen beantwortet bekommen, durfte selber mit den highend Meißeln ein wenig schnitzen und als der Tutor dann nach ca. 2-3 Stunden meinte das es genug sei, habe ich noch bei einem klassischem Essen ein paar Geschichten und Mythen der Maori erzählt bekommen.
Als ich dann am Ende noch eine Tewhatewha (eine Waffe der Maori) in kleinvormat, zum zusammenhalten meiner Haare, die nun Dreads sind, bekommen habe, habe ich mich wie ein VIP gefühlt, dem man den allerbesten eindruck geben wollte.
Beste Zeit Ever!

Meinen Geburtstag habe ich dann an einem See verbracht, mit schnitzen, relaxen, fischen und einer gourmet Forelle mit ein wenig Wein.
Nachdem ich dann ein kleines Leck im Kühlsystem repariert habe, bin ich zur Surfmetropole Raglan, zu Chris und Tomo, gefahren, die dort schon seit ein paar Tagen am Woofen (arbeiten für Unterkunft) waren.
Mit den Beiden habe ich den Hof und das Haus von Amanda auf vorderman gebracht, was nötig war, denn Neuseeländer bauen einfach alles so billig wie möglich und kennen Schrauben anscheinend noch nicht...
So habe ich die Terrasse Stabilisieren müssen, da der angeblich professionelle erbauer Vier meter ohne Füße gebaut hat und die Terrasse somit eher ein Trampolin war.
Nebenbei haben wir noch einen Pfad zum Haus gepflastert, den Pferdezaun repariert, einen Hühnerstall mit Zaun gebaut, Surfen gelernt, Brote, cookies und Muffins gebacken und jede Menge Spaß gehabt.
Dort ist dann Laura dazugestoßen, die ich beim Luminate kennengelernt habe und wir haben beschlossen gemeinsam gen Heimat zu reisen, da sie aus Rotterdam kommt, also gleich nebenan.
Wir haben also ein paar Tage den Norden erkundet, bis hoch zur Spirits Bay, dem Nördlichsten Punkt, an dem die seelen ihre Reise nach Maui antreten.
In Auckland habe ich dann Homy zur schlechtesten Zeit vescherbeln müssen, da der Markt völlig überschwemmt war mit campern.
Armer Homy... Tausend Dank für deine treuen Dienste!!!

Die Rückreise gen Heimat hatte ich zum glück überhaupt noch nicht geplant, sodass Laura und ich die günstigsten Flüge suchen konnten und da wir ein wenig Zeit haben, haben wir uns entschieden Kuba zu besuchen.
Die besten Flüge aus NZ sind über Hawaii und die besten Flüge nach Kuba sind über Canada, da sag ich doch zu ein paar Tagen Stopover in den Ländern nicht Nein!!!
Hawaii war klasse, allerdings erst nachdem ich mich vom Kulturschock in Waikiki Beach erholt habe...
Ich kann diese art des Tourismus einfach nicht verstehen.
Aber zum Glück konnte uns Howard, ein ex airforce Pilot und Waffen Narr, bei dem wir Couchsurfen waren, die wunderbahren Seiten des Landes näher bringen.
Wir waren schnorcheln, haben Schildkröten gefüttert und nachdem wir fast einen ganzen Tag im Öffentlichen Bus vergeudet haben, die Insel mit einer Vespa 300 erkundet.
Ich hätte gut noch ein paar Tage dort bleiben können.

Auf dem Weg nach Toronto wurde uns dann der Anschlussflug in Vancouver gestrichen und wir hatten eine Nacht im Hotel mit gratis Abendessen und Frühstück (zum Glück, denn unser Plan war es in Toronto am Flughafen zu schlafen) und wurden am nächsten Tag von Dan vom Flughafen abgeholt.
Bei Dan durften wir auch als Couchsurfer für ein paar Tage bleiben und wurden Königlich verwöhnt.
Dan ist ein Detective im Ruhestand und fängt gerade an das Leben richtig zu genießen, mit Langen Haaren, Bart, Tattoos, und als Selbstständiger Handyman Freizeit wann er will.
So hat er es genossen uns die umliegenden Nationalparks zu zeigen, wo wir Hirsche, Schildkröten und einen Elch sehen konnten und mit uns zu den Niagara Fällen zu fahren.
Mit seiner Frau, dem Hund Eve und den Vier Pflegekindern hatten wir eine klasse Zeit im eigenen Beachvolleyballfeld, beim Familienschwimmen und dem BBQ das wir für sie gemacht haben, wo alle vom "Feta alla Vatis" begeistert waren.
Wir hatten so ein Großes Glück, das wir auf dem rückweg von den Fällen noch zu einer Freundin gebracht wurden, die wir in Neuseeland kennengelernt haben, seit ein paar Wochen wieder zu Haus in Guelph war und uns auch so herzlich mit Canadischer poutine und Pancakes empfangen hat das wir garnicht wissen womit wir dass alles verdient haben!!!
Nach ein paar Tagen Toronto, das eine sehr coole alternativ-scene hat, sitzen wir gerade im Flugzeug nach Varadero, wo wir hoffentlich auch ohne Spanischkenntnisse eine unglaubliche Zeit haben werden!
Das wird dann der letzte Stop bevor es nach exakt 40 Tagen von NZ nach DE, also um die halbe Welt geht...
Ich freue mich jetzt schon auf Mojitos, Livemusik, Beaches und Salsa!

Alles Liebe aus Cuba
Hasta luego!