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Donnerstag, 4. Juni 2015

Sleep in, in Habana

sanny-hh'sCUBA album on Photobucket

Nach drei Wochen Cuba sind wir endlich doch noch in Habana angekommen.
Um die Ecke, in Matanzas, gelandet, haben wir uns nämlich erst einmal auf erkundungstour in den Süden Cubas gemacht.
Über das "Traumreiseziel" und "Hotelmetropole" Varadero, mit dem schönsten Strand Cubas, nach Santa Clara wo es zu unserer Überraschung Nüsse und Hafer gab (die Nahrungsmittelsituation ist wirklich ein wenig gewöhnungsbedürftig und wir haben hafer für porridge seither nicht mehr gesehen), in das verträumte La Boca, direkt neben Trinidad, einer Stadt die eher ein "Themepark" ist als eine echte Stadt, da alles mit perfeckt geparkten Classic Cars und Alten Männern mit Mulis und Zigarre, die nur darauf warten Fotografiert zu werden, ein wenig gestellt ist.
In La Boca haben wir allerdings bei einem total niedlichem alten Pärchen, Maria und Manuel, für ein paar Tage gewohnt, in unserer Meinung dem besten Haus im Ort, DIREKT am Meer und Fahrradtouren bei 35° gemacht, im Meer geschwommen und den kleinsten Vogel der Welt, den Bienen Kolibri beobachtet.
Mit einem Stop in Santi Spiritus wurde der Große Sprung nach Santiago de Cuba ganz im Süden gemacht, wo wir von "Jineteros" (Wwtl. Jockeys/ Schwindler) umringt wurden, die versuchten uns Zigarren und Rum zu verkufen, Taxis und Casas anboten und uns Märchen von ihren Familien erzählten, um ein oder zwei Pesos zu ergaunern.
Zu Voll, Laut und aufdringlich war Santiago, so das wir schnell weiter gefahren sind, nach Guantanamo, wo dass angeblich autentische Kubanische Nachtleben eher Mallorca glich und mir dass viel zu Ölige Essen hier auf den Magen geschlagen ist, aber die Pina Colada von den Straßenständen sind Klasse.
Dann sind wir endlich in unserem Südlichstem Ziel angekommen. Baracoa.
Baracoa ist von einer Bergkette umgeben und so lange Zeit vom rest Kubas Abgeschnitten, oder nur schwer zugänglich gewesen, was sich in der Esskultur und der Pflanzenwelt bemerkbar gemacht hat.
So ist es Kubas Metropole für Kakao und Kokos, mit allen möglichen kombinationen dieser beiden Zutaten.
Dort haben wir es dann abends zum erstenmal wirkich Kubanisch mit Rum und Zigarre auf der Dachterrasse mit meerblick gehabt und die Umgebung wieder auf Fahrrädern erkundet.
Nach der Hälfte unserer Cubareise ging es per 12 Stunden Busfahrt und dem Versuch auf Kubanische Art, in collective Taxis, vorwärts zu kommen, nach 24 Stunden, in den Nationalpark und Größten Sumpf der Karibik, Cienaga de Zapata, genau nach Playa Larga, wo wir eigentlich Krokodile und anderes Wildleben Sehen wollten.
Das mit den wünschen nach freiem umherwandern und einfach in die Natur abhauen ist hier allerdings ein wenig schwierig, da man dazu gedrängt wird Touren zu mache, für alles mindestens einmal bezahlen muss und man das gefühl bekommt nur in bestimmte bereiche gelassen zu werden und alleine schonmal garnichts unternehmen darf.
Man fühlt sich ein wenig beobachtet und kontrolliert...
Also keine Krokodile, da wir nicht gerade die größten Fans von Zoo´s und Krokodile Farmen sind.
Allerdings konnten wir ohne Probleme Tauchen.
Mit einem Tauchlehrer ging es bis ca. Zehn Meter in die Tiefe und wir konnten sogar einen Baracuda, aus nächster Nähe sehen.
Es war Unglaublich und so entspannt, im Wasser neben den Fischies umher zu schweben, so das ich jetzt schon fasst meine nächste Tour plane, um mehr Meer zu sehen, tiefer zu gehen und ein paar Krebse, Korrallen oder Kraken zu kitzeln.
Seit ein paar tagen sind wir nun in Habana, wo ich nach Santiago eigentlich garkeine lust drauf hatte und was soll ich sagen, ich bin begeistert!
Sehr selten das ich dass über eine Stadt sagen kann, aber von der ersten Minute hat es mir hier so gut gefallen, das wir aus dem Plan "Ein bis Drei Tage, mal sehen wie es ist" eine ganze Woche machen und uns in unserem Dachterrassen Apartement schon Häuslich eingerichtet haben.
Ich bin total von der Kunstscene hier begeistert, die Jinteros sind nicht annähernd so aufdringlich, es ist viel ruhiger und langsamer als ich es von Hauptstädten gewohnt bin und obwohl der klassische Touri wieder in bestimmte richtungen gelenkt wird, kann man dem hier einfach aus dem Weg gehen, da die gesamte Stadt zu Fuß erkundbar ist.
Nun wird nach all dem reisen ersteinmal ein wenig erholt und endlich mal wieder in den Tag geschlafen.
Ich genieße die letzten supe heißen Tage bevor es in den Frühling geht.

C Ya in a bit!

Samstag, 16. Mai 2015

In 40 Tagen um die halbe Welt

sanny-hh'sHawaii album on Photobucket

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Neuseeland zu verlassen war seltsam, ich war wiedereinmal völlig unvorbereitet, dadurch ein wenig im Stress und somit habe ich erst ein paar Tage später wirklich realisiert das es vorbei ist.
Noch ein paar Worte zu meinem letzten Monat in NZ:
Nachdem ich Lanyon und Mark auf einer Apfelplantage, auf der Südinsel zurückgelassen habe, um ein wenig alleine zu reisen (und einfach mal auf das schlecht bezahlte arbeiten zu verzichten), habe ich mich auf den Weg in den Norden gemacht.
In Nelson noch schnell einen open stage Abend mitgenommen, der allerdings nicht so gut war, da nur oldierock gespielt wurde und erwartet wurde das man die songs kennt und kann.
In der "coolest little capitol" Wellington habe ich Yury wiedergetroffen und die Hauptstadt erkundet.
Das Te Papa, das National Museum, war unglaublich und wir waren Acht Stunden beschäftigt und nicht eine Minute gelangweilt, eher hätten wir noch einen zweiten Tag dort verbringen können.
Ein paar Tage Stadt ist dann wieder genug für mich und so habe ich mir alleine mit Homy auf Nebenstraßen dem Südosten der Insel angeschaut.
Von Wunderbaren Stränden, zu einsamen Flüssen, dem Südlichstem punkt der Nordinsel und dem Ort mit dem längstem Namen der Welt, aufwärts gen Rotorua, wo ich im Maori Kulturzentrum te Puia fragen wollte, ob es möglich wäre en Praktikum im traditionellen Schnitzen zu machen.
Das war es natürlich nicht, da die Carvingshool te Puia eine Elite Schule für nur fünf Maoristämmige pro Jahr ist, allerdings wurde ich herzlich empfangen, durfte hinter die Absperrung um einen näheren blick zu bekommen, habe alle meine Fragen beantwortet bekommen, durfte selber mit den highend Meißeln ein wenig schnitzen und als der Tutor dann nach ca. 2-3 Stunden meinte das es genug sei, habe ich noch bei einem klassischem Essen ein paar Geschichten und Mythen der Maori erzählt bekommen.
Als ich dann am Ende noch eine Tewhatewha (eine Waffe der Maori) in kleinvormat, zum zusammenhalten meiner Haare, die nun Dreads sind, bekommen habe, habe ich mich wie ein VIP gefühlt, dem man den allerbesten eindruck geben wollte.
Beste Zeit Ever!

Meinen Geburtstag habe ich dann an einem See verbracht, mit schnitzen, relaxen, fischen und einer gourmet Forelle mit ein wenig Wein.
Nachdem ich dann ein kleines Leck im Kühlsystem repariert habe, bin ich zur Surfmetropole Raglan, zu Chris und Tomo, gefahren, die dort schon seit ein paar Tagen am Woofen (arbeiten für Unterkunft) waren.
Mit den Beiden habe ich den Hof und das Haus von Amanda auf vorderman gebracht, was nötig war, denn Neuseeländer bauen einfach alles so billig wie möglich und kennen Schrauben anscheinend noch nicht...
So habe ich die Terrasse Stabilisieren müssen, da der angeblich professionelle erbauer Vier meter ohne Füße gebaut hat und die Terrasse somit eher ein Trampolin war.
Nebenbei haben wir noch einen Pfad zum Haus gepflastert, den Pferdezaun repariert, einen Hühnerstall mit Zaun gebaut, Surfen gelernt, Brote, cookies und Muffins gebacken und jede Menge Spaß gehabt.
Dort ist dann Laura dazugestoßen, die ich beim Luminate kennengelernt habe und wir haben beschlossen gemeinsam gen Heimat zu reisen, da sie aus Rotterdam kommt, also gleich nebenan.
Wir haben also ein paar Tage den Norden erkundet, bis hoch zur Spirits Bay, dem Nördlichsten Punkt, an dem die seelen ihre Reise nach Maui antreten.
In Auckland habe ich dann Homy zur schlechtesten Zeit vescherbeln müssen, da der Markt völlig überschwemmt war mit campern.
Armer Homy... Tausend Dank für deine treuen Dienste!!!

Die Rückreise gen Heimat hatte ich zum glück überhaupt noch nicht geplant, sodass Laura und ich die günstigsten Flüge suchen konnten und da wir ein wenig Zeit haben, haben wir uns entschieden Kuba zu besuchen.
Die besten Flüge aus NZ sind über Hawaii und die besten Flüge nach Kuba sind über Canada, da sag ich doch zu ein paar Tagen Stopover in den Ländern nicht Nein!!!
Hawaii war klasse, allerdings erst nachdem ich mich vom Kulturschock in Waikiki Beach erholt habe...
Ich kann diese art des Tourismus einfach nicht verstehen.
Aber zum Glück konnte uns Howard, ein ex airforce Pilot und Waffen Narr, bei dem wir Couchsurfen waren, die wunderbahren Seiten des Landes näher bringen.
Wir waren schnorcheln, haben Schildkröten gefüttert und nachdem wir fast einen ganzen Tag im Öffentlichen Bus vergeudet haben, die Insel mit einer Vespa 300 erkundet.
Ich hätte gut noch ein paar Tage dort bleiben können.

Auf dem Weg nach Toronto wurde uns dann der Anschlussflug in Vancouver gestrichen und wir hatten eine Nacht im Hotel mit gratis Abendessen und Frühstück (zum Glück, denn unser Plan war es in Toronto am Flughafen zu schlafen) und wurden am nächsten Tag von Dan vom Flughafen abgeholt.
Bei Dan durften wir auch als Couchsurfer für ein paar Tage bleiben und wurden Königlich verwöhnt.
Dan ist ein Detective im Ruhestand und fängt gerade an das Leben richtig zu genießen, mit Langen Haaren, Bart, Tattoos, und als Selbstständiger Handyman Freizeit wann er will.
So hat er es genossen uns die umliegenden Nationalparks zu zeigen, wo wir Hirsche, Schildkröten und einen Elch sehen konnten und mit uns zu den Niagara Fällen zu fahren.
Mit seiner Frau, dem Hund Eve und den Vier Pflegekindern hatten wir eine klasse Zeit im eigenen Beachvolleyballfeld, beim Familienschwimmen und dem BBQ das wir für sie gemacht haben, wo alle vom "Feta alla Vatis" begeistert waren.
Wir hatten so ein Großes Glück, das wir auf dem rückweg von den Fällen noch zu einer Freundin gebracht wurden, die wir in Neuseeland kennengelernt haben, seit ein paar Wochen wieder zu Haus in Guelph war und uns auch so herzlich mit Canadischer poutine und Pancakes empfangen hat das wir garnicht wissen womit wir dass alles verdient haben!!!
Nach ein paar Tagen Toronto, das eine sehr coole alternativ-scene hat, sitzen wir gerade im Flugzeug nach Varadero, wo wir hoffentlich auch ohne Spanischkenntnisse eine unglaubliche Zeit haben werden!
Das wird dann der letzte Stop bevor es nach exakt 40 Tagen von NZ nach DE, also um die halbe Welt geht...
Ich freue mich jetzt schon auf Mojitos, Livemusik, Beaches und Salsa!

Alles Liebe aus Cuba
Hasta luego!

Donnerstag, 23. April 2015

Finaly an Update



Neuseelandreise ist zu ende!!!

Ich kann es noch garnicht fassen, aber seit ein paar stunden bin ich raus dem Lande.
Die Letzten Wochen war ich leider zu sehr beschäftigt meinen Text fertig zu schreiben und so mach ich jetzt einen schnellen am Sydney Airport, auf dem Weg nach Honolulu!
Ich mache jetzt die Weltumrundung vollständig, indem ich via Hawaii, über Toronto nach Cuba fliege, bevor es endgültig nach haus geht.
Ich kann zwar noch kein Wort Spanisch, aber ich übe schon ein paar Gesten die Bier, Mojito und Barbeque heißen sollen.
In dem Sinne,
Hasta luego mi amigos.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Stress im Paradies

sanny-hh'sRoadtrip album on Photobucket

Kia Ora,
ich hoffe euch geht es allen gut und ihr geniesst das Leben!
Es ist so viel Passiert hier, das ich garnicht weiss wie ich beginnen soll zu schreiben und ich glaube ich werde so das ein oder andere vergessen zu erwähnen...
Gute Nachrichten natürlich zuerst!
Der Van, HOMY heisst er jetzt ganz unkreativ, hat seine WOF (Warrant of Fittness) bekommen!
Grade rechtzeitig ist er fertig geworden, eine Woche bevor dass Festival im Norden angefangen hat und bis dahin war noch viel zu tun.
Am Tag nachdem Homy wieder auf die Straße durfte, haben wir bei Bekannten von Mark Kayaks ausgeliehen, was unglaublich einfach war, Kiwis sind einfach super nett, ein wenig verpflegung gekauft, Sachen gepackt und eine kleine Abschiedsfeier gemacht. Früh am nächsten Morgen sind wir, das sind Denny und Tore, Zwei Jungs die seit kurzem zur Lodge Famillie gehören, Lanyon, Mark, Mell und Ich dann zu einem Fluss gefahren, wo unsere Kayaktour starten sollte. Eine semi gute Idee, dass kann ich euch jetzt schon sagen, denn wenn man sein Kayak nicht kennt sollte man im ruhigen gewässer starten und nicht in einem Fluss mit Stromschnellen.
Ein Kayak ist also schon nach ca. 200m gekäntert, zum glück an einer stelle wo wir stehen konnten.
Wir haben auch nicht bis zum Ende des Trips gedacht, denn wenn man zu seinen Fahrzeugen zurück möchte, sollte man die vielleicht am See parken und nicht an einem Fluss mit dem man schon Probleme hatte runter zu fahren.
Aber Spaß hat es dann doch gemacht und ich bin der Meinung das es sich gelohnt hat!
Wir haben einen drei Tages Trip zur Insel Mou Wahu im Lake Wanaka gemacht, wo wir eine Pfütze auf eine Insel, in einem See, auf einer Insel, in einem See, auf einer Insel, im Ozean gemacht haben!
Dass soll uns erstmal jemand nach machen!!!

Zwei Tage später haben wir uns auf gemacht um unseren Roadtrip zu starten.
Erster Stop war der Copland Track auf der Westseite des Aoraki/ Mount Cook, wo wir nach Acht Stunden Wandern in der Welcome Flat angekommen sind und nach Sonnenuntergang den unglaublichen Nachthimmel, mit Sternschnuppen, in Hot Pools mit einem Bierchen angeschaut haben.
Hot Pools sind klasse, allerdings erst die letzten mit ca. 37° fand ich angenehm, die anderen waren lieber in den 42° heißen und dass Wasser kam mit ca. 60° aus dem Berg.
Weiter ging es über Hokitika, der Jade Hochburg und Punakaiki, den Pancakerocks, die Westküste hoch, um nach ein paar Tagen beim Luminate Festival im Abel Tasman Nat. Park, anzukommen.
Das Luminate Festival war glaub ich das beste Festival auf dem ich jeh gewesen bin!
Eine Acht Tage Veranstaltung von Hippies für Hippies, Eine Große Familie verrückter und weil wir dort gearbeitet haben, waren wir nach kurzem ein Teil des ganzen.
Mark musste als Security nachts im gebüsch sitzen und aufpassen dass keiner reinschleicht, oder Alkohol schmuggelt, Lanyon hatte großes Glück und konnte als DJ im Chillout Tent arbeiten und ich war als Backup überall ein wenig und meine Hauptaufgabe war es als Fahrer Verpflegung und Material zum Haupteingang zu Transportieren und im Backstage die Teeküche in schuss zu halten.
Ich glaube ich hatte den besten Job von allen Volunteers, da ich meine Zeit selbst gestalten konnte, rumgekommen bin und alle möglichen Leute getroffen habe, von den Veranstaltern zu den Volunteers, den Gästen zu den Versorgern und den Fans zu den Künstlern.
Es ist nicht hauptsächlich ein Musikfestival, eher ein Workshop für alles was irgendjemand kann und anderen zeigen will, wie z.B. Trommeln, Jonglieren, Armbänder und Ketten herstellen, Ernährung, Tai Chi, Naturheilmethoden, Massagen, Feuershows, Maori Kultur und Instrumente und vieles vieles mehr!
Ich habe mich im Contactstaf versucht und meine erste Kette gemacht, endlich den Film über Alex Grey`s Chapel of Sacred Mirrors gesehen und mich über Dokumentationen warum Realität nicht real ist amüsiert, Es gab nur Vegetarisches Essen und jeder musste sein eigenes Geschirr benutzen, oder welches leihen, da es Keine Müllplätze gab (ausser kompost) was erstaunlicher weise wirklich gut geklappt hat und niemand hat am Ende Müll zurück gelassen.
Es wurde Nackt um Feuer getanzt und jede menge gekuschelt, wenn der Mond raus kahm hat man sein Wolfsgeheul geübt und irgendwie konnte fasst jeder irgendetwas besonderes und so haben wir das ein oder andere mal im Camp gesessen und einer Konversation zwischen einer Südamerikanischen Flöte und einer Französischen Querflöte zugehört.
Ich bin immernoch begeistert und kann einfach nur jedem der die Chance hat empfehlen ein Teil der Familie zu werden!Ich habe beim Luminate meine Kamera einfach mal aus gelassen, aber Fotos könnt ihr hier sehen.

Nach dem Luminate haben wir uns dann wieder etwas Lauteren, Dreckigeren und Specktakulärerem gewidmet und sind zum Nitro Circus in Christchurch gefahren.
Die Jungs sind wirklich total verrückt und haben z.B. den ersten Rückwärts-Salto mit vier Leuten (drei Freiwillige aus dem Publikum) auf einem Motorrad geschafft.
Ein Kontest zwischen USA und NZ bei dem das Publikum entscheiden sollte, war allerdings sehr albern da nunmal keiner für USA Applaudiert...

Nach ein Paar Tagen Ch.Ch. ging es auch schon wieder in den Norden, in den Nelson Lakes Nat. Park, wo wir eine sechs Tage Wanderung zum Bluelake gemacht haben, dem See mit dem Klarsten Süßwasser der Welt (Nur im Ozean vor der Osterinsel ist Klareres natürliches Wasser).
Ich habe schon lange vor der Reise von dem See gelesen und habe es nun endlich geschafft ihn zu sehen und sein Wasser zu Trinken.
Es gibt auf den Wanderwegen jede menge Hütten zu mieten, allerdings haben wir lieber in Hängematten gecampt und wir wurden als Trotteligste Tramper bezeichnet, da wir Gourmet Essen und schwere Pfannen mitgeschleppt haben und die anderen nur Aluminium geschirr und teures, dehydriertes Plastick Essen hatten.
Ja unsere Rucksäcke waren wohl 50% schwerer, allerdings waren wir trotzdem schneller als die meisten!
Und unsere Bäuche waren definitiv glücklicher!!!
Ich war erstaunt dass wir so eine Tour einfach machen konnten, ohne große vorbereitungen und überlege schon was als nächstes kommt.

Jetzt sitzen wir seit ein paar Tagen in Nelson und erholen uns von dem ganzen Stress, ich musste Homy wieder ein wenig Reparieren, die Jungs suchen grade nach einem Job und ich überlege ob ich auch etwas arbeiten sollte, oder direkt auf die Nordinsel fahre.
Mal schauen was die nächsten Tage so bringen.
Viel spaß beim Fotos gucken, ich hab Wanaka und Van Alben aktualisiert...

cheers